Retriever Ausgabe 85 Dezember 2015 - page 52-53

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Sie interessieren sich für ein
Fotoshooting mit Michaela Krenn?
Info und Kontakt:
Fotografen – imGespräch
Fotografen – imGespräch
Michaela Krenn ...
... ist eigentlich im idyllischen Kurort Bad Hall
in Oberösterreich zu Hause – mit ihren Eltern,
Bruder, Schwester und Labi„Poul“. Seit Kurzem
allerdings „geht sie fremd“, lebt mit Pouli bei
unseren deutschen Nachbarn im „Schwaben-
land“. Also haben wir das Interview telefo-
nisch geführt. Aber auch am Telefon merkt
man sofort wie lebenslustig sie ist; sie lacht
gerne, ist voll motiviert und freut sich, dass für
sie ein neuer Lebensabschnitt beginnt …
Retriever:
Was hat dich denn nach Deutsch-
land verschlagen?
Michaela:
Ich studiere Informationsdesign
im ersten Semester an der Hochschule der
Medien in Stuttgart.
Retriever:
Wie bist du denn darauf gekom-
men?
Michaela:
Na ja, eigentlich habe ich nach der
Matura ein freiwilliges soziales Jahr gemacht,
weil ich eine Auszeit vom Lernen brauchte.
Gelernt habe ich aber trotzdem viel – von
den Menschen und fürs Leben. Ihre Schick-
sale und wie sie damit umgingen ... das hat
mich schwer beeindruckt. Als Ausgleich habe
ich in der Zeit viel fotografiert und mein Bru-
der hat mir bei meiner Homepage geholfen
und mich darauf gebracht, dass ich doch
auch etwas Kreatives machen könnte.
Retriever:
Das heißt ja aber noch nicht
zwangsläufig, dass man ins Ausland geht.
Michaela:
Stimmt, aber ich weiß noch nicht,
worin ich mich spezialisieren will und da bie-
tet dieses Studium einfach eine ganz breite
Basis. Das Grund- und Aufbaustudium ist so
vielseitig, da kann ich ganz viel kennenlernen
bevor ich mich endgültig entscheide. Mo-
mentan geht die Tendenz in Richtung Design
…mal schauen, ob´s dabei bleibt.
Retriever:
Du bist erst Zwanzig, machst aber
Fotos, die vermuten lassen, dass du schon
früh angefangen hast.
Michaela:
(Lacht) Danke, aber so lange foto-
grafiere ich noch gar nicht.
Retriever:
Erzähl´ doch mal, wie und wann
hat es denn angefangen.
Michaela:
Unser Poul war fast ausgewachsen
und alle posteten Fotos von ihren Hunden…
Da fiel mir auf, dass wir kaum Fotos von ihm
haben … wenn ich das nicht ändere, dann
würde es auch so bleiben. Also habe ich alles
zusammengespart, ein Sommer-Praktikum
gemacht und alles in eine Kamera investiert
– im Oktober 2012 war´s dann soweit.
Retriever:
Das war ja erst vor drei Jahren!
Michaela:
Ja genau! Und Poul musste als
Fotomodell herhalten und viel Geduld mit
mir haben! Wenn ich heute mit der Kamera
komme, legt er die Ohren an oder geht. Pouli
denkt wohl, dass jetzt auch mal die anderen
dran sind. (Lacht) aber mit einem Leckerchen
läßt er sich noch immer gerne motivieren. Ab
2014 habe ich viele Shootings gemacht z.B.
das Titelfoto im Schneetreiben, die Welpen
unserer Züchterin ... Welpen sind so quirlig,
halten nie still … die perfekte Übung.
Retriever:
Wenn du jetzt gerademit demStu-
dium angefangen hast, bleibt dir wohl nicht
mehr so viel Zeit für die Fotografie, oder?
Michaela:
Kurzfristige Termine sind natürlich
schwierig, aber wenn jemand Interesse an
einem Fotoshooting hat, lässt sich sicher et-
was arrangieren – es gibt ja auch Wochenen-
den oder Semesterferien und ich freue mich
immer, wenn ich neue Leute und ihre Hunde
kennenlernen darf und mir ein klein bisschen
zum Studium dazuverdienen kann.
Christine Boyke sprach mit Michaela Krenn
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