Retriever Ausgabe 85 Dezember 2015 - page 90-91

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Junior
Junior
Liebe Retrieverfreunde,
ich möchte mich kurz bei euch vorstellen.
Mein Name ist Sophia, ich bin 15 Jahre alt,
wohne in der Nähe von Steyr und bin natür-
lich ein großer Tierfreund. Ich selbst habe
eine Katze namens Pauli, aber in diesem Ar-
tikel möchte ich über die Freundschaft zu
einem ganz besonderen Hund erzählen.
Meine Tante Birgit führt einen Labrador Re-
triever. Unser Bartl von Schloss Gartenau ist
drei Jahre alt und ein passionierter Jagd-
hund. Ich durfte ihn schon als jungen Wel-
pen kennenlernen - schon am zweiten Tag
als Bartl von seiner Züchterin abgeholt wur-
de. Und da – es war ein heißer Junitag – war
auch ich dabei, als er seine ersten Schwimm-
versuche in seinem Leben absolvierte – bei
mir zu Hause im Schwimmteich. Sofort habe
ich Bartl in mein Herz geschlossen und von
da wird er auch nicht mehr verschwinden.
Da ich ja leider auch gesundheitlich nicht
sehr fit bin (ich habe einen angeborenen
Herzfehler) und schon oft imKrankenhaus
liegen musste, ist es einfach nur schön,
wenn Bartl für mich da ist.
Er kuschelt sich zu mir, ich kann bei ihm sein
und meine Tränen in sein Fell tropfen lassen.
Im Jahr 2012/13 bin ich fast drei Monate
im Spital gelegen und Bartl hat mich den-
noch besucht.
Ich bin auf der Intensivstation
gelegen und da dürfen ja Hunde nicht rein,
aber er war trotzdem da – ich lag im Spitals-
bett und vor meinem Fenster saß draußen
Bartl und schaute mich an. Während meinem
Krankenhausaufenthalt konnte ich Bartl auch
wirklich streicheln.
Als es mir besser ging
schmuggelte meine Tante unseren Bartl
in das Krankenhaus.
Beim Eingang in einem
verstecktenWinkel saß er dann und ich konn-
te ihn endlich streicheln. Ein wunderschöner
Moment war das für mich!
Bartl ist nicht nur sehr einfühlsammit Kin-
dern sondern auch mit älteren Menschen
.
Mein Opa (er ist schon 87 Jahre alt) ist ein
absoluter Bartl-Fan, so wie ich. Obwohl mein
Opa eigentlich früher kein großer Hunde-
freund war, so ist es heute das Gegenteil. Opa
freut sich riesig, wenn sich Bartl zu ihm auf
die Couch gesellt und er Bartl mit Bananen
füttern darf.
Bartl hilft Opa und mir sehr,
uns von den Schmerzen abzulenken.
Beim
Füttern nimmt er nur kleine Häppchen vor-
sichtig aus der Hand. Er ist überhaupt kein
gieriger Hund.
Bartl ist ein ganz besonderer Hund für
mich und ich bin froh, ihn so oft wie mög-
lich zu sehen.
Man muss ihn einfach mö-
gen. Er kuschelt wahnsinnig gerne und ist
ein Hund, der sein Rudel beschützt. Bartl
strahlt eine innere Ruhe aus und ist bei Groß
und Klein total beliebt. Er ist, wie gesagt, mit
Kindern aber auch bei Erwachsenen sehr
vorsichtig und versucht immer alles richtig
zu machen.
Er braucht einfach viele Streicheleinheiten
und Aufmerksamkeit. Unser Bartl muss auch
ganz schön viel trainieren und arbeiten,
aber er ist superfolgsam und es macht ihm
richtig Spaß.
Ich kann einfach nur sagen, dass mich Bartl
durch alle Höhen und Tiefen begleitet – und
ich keinen Moment mit ihm missen möchte!
Wir sind ein Team und dicke Freunde – sicher
für unser ganzes Leben!
Alles Liebe, SophiaWindisch
Freunde fürs Leben –
oder durch dick und dünn
Auf der Intensivstation haben Hunde keinen Zutritt, da musste ich mit meinem „Bartl-Kissen“ kuscheln -
aber wenigstens durchs Fenster konnte ich ihn sehen
Bartl war auch schon mit mir in der Schule! Alle Schüler mussten ein Referat halten und ich hab über Retriever im allgemeinen und dann im speziellen über unseren
talentierten und gehorsamen Jagdhund Bartl von Schloss Gartenau vorgetragen - was für ein Erfolg! Dank Bartl ist dieses Referat total gelungen!
Kennwort: Plastic Bronchitis – Herzkinder
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